Donnerstag, 8. August 2013

August-Abend

Wenn der Zug nur einmal in der Stunde fährt, nimmt man zwangsläufig mal einen späteren... wenigstens war die Aussicht gut!


August-Buch

Es ist die Geschichte von Marc, seinem besten Freund und Nachbar Jones, Basti, Fred und später auch Floyd, die vor allem eins verbindet: ihre Liebe zu guter Rock-Musik und AC/DC im Speziellen.
"Jones ist zwölf 1/3, ich bin zwölf und einen Monat, und das da vorne sind Queen. Und zwar nicht die späteren Queen. Die tüdeldi-tüdeldi-Queen. Die Another-one-bites-the-dust-Radio-Gaga-Who-wants-to-live-forever-Flash-Ahaaa-Under-Pressure-Queen. Sondern die verzerrte-Gitarren-dicke-Drums-und-theatralische-Spiegelbrillen-Freddie-Queen." (Seite 14/15)

Die Jungs wachsen zusammen auf, entdecken gemeinsam neue Rock-Platten wie unbezahlbare Schätze, gehen mit ihren Leichtkrafträdern auf Tour, feiern, trinken, streiten und vertragen sich wieder. Es ist eine Jugend, wie sie jeder Rockmusik hörende Junge in den 80ern erlebt haben könnte und doch ist sie besonders, so lebendig wirken alle Figuren, so detailverliebt, authentisch und oftmals witzig sind die Episoden, so tragisch und realistisch geht sie zu Ende, um einem Erwachsenenleben zu weichen.



autoreverse Trailer from Thauma on Vimeo.


autoreverse
startet im Jahr meiner Geburt 1978 und auch wenn ich einige Jahre versetzt zu den Protagonisten aufgewachsen bin, so erinnere ich mich an viele Details aus den 80ern, denen man in der Geschichte begegnet und die einen zum Schmunzeln bringen. Dabei hat man nie das Gefühl, es würden extra bestimmte Marken, Songs oder Gegebenheiten aus dieser Zeit eingebracht werden, um die Zugehörigkeit zu betonen. Die 80er mit ihren typischen Eigenheiten fließen ganz natürlich in die Handlung ein, stets von einem kleinen Augenzwinkern begleitet.

Fazit:
autoreverse hat mich auf eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit mitgenommen und bestens unterhalten. Ich konnte rocken, lachen, ein bisschen mitfiebern und am Ende auch eine kleine Träne verdrücken, denn genau so ist das Leben.






Kai Thomas Geiger
autoreverse
Theiss Verlag
Klappenbroschur
240 Seiten
ISBN-13: 978-3806227741
Cover ©  Theiss Verlag

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Donnerstag, 1. August 2013

August-Zitat

"Wenn man einundzwanzig ist, gleicht das ganze Leben einer Landkarte, auf der alle Straßen zum Ziel führen. Mit fünfundzwanzig regt sich allmählich der Verdacht, dass die Landkarte auf dem Kopf steht, und erst mit vierzig weiß man das mit Sicherheit. Mit sechzig hat man sich dann endgültig verirrt, das kann man mir gern glauben."
Stephen King, Joyland

Mittwoch, 31. Juli 2013

Juli-Abend

Etwas zeitversetzt, aber noch im richtigen Monat, landet endlich dieser Abend hier.



Sonntag, 30. Juni 2013

Juni-Lied

Dieses Lied habe ich zum ersten Mal im Kino gehört, in "Der große Gatsby", und bekomme es seitdem nicht mehr aus meinem Kopf... gerade im Kontext mit den Bildern des Films absolut magisch!

Dienstag, 28. Mai 2013

Mai-Kater

Mein Lieblingskater ist auch in schwarz-weißer Stimmung eine absolute Schönheit :c) Man beachte die angedeuteten Teufelshörner...


Mittwoch, 1. Mai 2013

Mai-Gewinner

Zunächst einmal vielen Dank für die zahlreichen netten Kommentare, es hat mich sehr gefreut, dass mein Gewinnspiel auf so viel Interesse gestoßen ist. Ich werde im Gegenzug auch euren Blogs, sofern vorhanden, einen Besuch abstatten und in Ruhe stöbern :c)

Für die Auslosung habe ich Random.org bemüht...


... und das ist der Gewinnerkommentar:


Leider ist das der einzige Kommentar ohne Kontaktmöglichkeit, da im Blogger-Profil kein eigener Blog hinterlegt ist. Also, liebe/r Autumn_Wind, bitte melde dich bis zum 8. Mai 2013 bei mir unter der im Impressum angegebenen E-Mail-Adresse, damit ich dir deinen Gewinn zuschicken kann. Ansonsten wird noch einmal neu verlost.

Update:
Da sich Autumn_Wind nicht gemeldet hat, ist Christine mit diesem Kommentar nachgerückt, herzlichen Glückwunsch!

Dienstag, 23. April 2013

April-Blogger schenken Lesefreude

Der Welttag des Buches ist wie der Name schon verrät, ein weltweiter Feiertag, der dem Lesen, Büchern und Autoren gewidmet ist. Unzählige Blogger zelebrieren jedoch täglich ihre Liebe zur Literatur, sodass es eigentlich kein Wunder ist, dass 2013 erstmalig die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“, initiiert von den beiden Bloggerinnen Christina und Dagmar, auf über 900 Blogs startet.

Zwar landen auf meinem Blog verhältnismäßig wenige Rezensionen, doch auch ich lese für mein Leben gern und möchte ein Buch verlosen, das mich 2012 sehr beeindruckt und noch lange gedanklich begleitet hat: Vollendet von Neal Shusterman.

Neil Shustermans Szenario in Vollendet ist realistisch, erschreckend, schrecklich, spannend und emotional aufwühlend. Nie weiß man, was einen auf der nächsten Seite erwartet, und man wird immer wieder überrascht, auch von seinen eigenen Gedanken und Gefühlen, die beim Lesen ausgelöst werden.


Meine vollständige Rezension kann man hier nachlesen.

Wer gerne in den Lostopf möchte, um Vollendet von Neal Shusterman zu gewinnen (ohne Dekoration), und eine Adresse in Deutschland hat, kommentiert einfach unter diesem Beitrag bis zum 30.04.2013 um 23:59 Uhr mit hinterlegter Kontaktmöglichkeit. Am 01.05.2013 wird ausgelost, viel Glück! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an Christina und Dagmar für die tolle Aktion und danke an meinen lieben Papa, der Vollendet für mich beim Bücher-Oxfam gerettet hat :c)

Montag, 22. April 2013

April-Buch 2

16 und immer noch ungeküsst, Lilia hat es satt! Hinzu kommt noch, dass sie an ihrem Geburtstag allein auf ihrem Zimmer versauert, anstatt mit ihren Freunden Dana, Maiken und Tom eine coole Party zu feiern. Als sie nach einer vergeigten Klassenarbeit ein Bioreferat mit dem Thema "Balzverhalten im Tierreich" aufgebrummt bekommt, nimmt sie ihre Forschungsarbeit als willkommenen Anlass für Experimente in der Praxis - mit ihren Klassenkameraden!

Meine Meinung:
Lilia ist eine sympathische 16-jährige, chaotisch, selbstkritisch, witzig und auch ein bisschen naiv. Mit den Jungs hat es bislang noch nicht geklappt, auch wenn sie einen guten Stand in der Klasse und in ihrer Clique hat. Sie erzählt ihre Geschichte in der Gegenwartsform anhand von Tagebucheinträgen aus der Ich-Perspektive. Gegliedert nach Datum und Uhrzeit erfährt man ihre Gedanken, ungefiltert und umgangssprachlich, wie sie dem Kopf eines Teenagers entspringen zu scheinen. Illustriert wird dies von kleinen, passenden Kritzeleien am Seitenrand.

„0.20 Uhr Gähn. Ich glaub... Waaah! Mama! Brüllt! Spät! Bett! Morgen! Schule! Grrr. Zurückgebrüllt! Ich! Bin! 16! Und gehe! Ins Bett! Wann! Ich! Will!!!!!!!!!!!“

(Seite 18)

Auch wenn Lilia vordergründig ein junges Mädchen mit den typischen Problemen einer Heranwachsenden - Schule, Familie und Jungs - ist, so kann man die Ausgangssituation in ähnlicher Form ebenfalls in Frauenromanen wiederfinden. Die unsichere, chaotisch-liebenswerte weibliche Hauptfigur hadert mit ihrem Schicksal und will dem mit ungewöhnlichen Mitteln Abhilfe schaffen. Durch experimentelle Handlungen wird allerhand Verwirrung gestiftet, ein Missverständnis folgt dem nächsten und natürlich gibt es den Jugendfreund aus Kindertagen, der Lilia stets treu zur Seite steht und sich seine ganz eigenen Gedanken macht, die mithilfe von strategisch in der Handlung platzierten E-Mails verdeutlicht werden.





Nichtsdestotrotz sind die Abenteuer von Lilia für Jung und Alt unglaublich unterhaltsam und lesenswert. Es macht einfach Spaß, den stellenweisen wirren Gedanken der 16-jährigen zu folgen (und sich als Erwachsene an Ähnliches aus der eigenen Jugend zu erinnern) und mitzufiebern, wann und von wem sie ihren ersten Kuss bekommt. Nicht nur mit Lilia wird eine Identifikationsfigur geschaffen, auch ihre Familie, die kleine kluge Schwester Rosalie und Florian, genannt Flokati, der große lässige Bruder, sowie ihre Freunde wie der unkomplizierte Tom, die träumerische Maiken und die tolerante Dana erhalten eine erzählerische Tiefe. Einen Rahmen bilden zudem lustige Begebenheiten aus dem Tierreich, die sogleich von Lilia auf die Welt der Menschen übertragen werden.

„Ein amerikanischer Psychologe will herausgefunden haben, warum Männer früher sterben als Frauen: weil sie balzen. Männchen, egal ob Tier oder Mensch, verhalten sich im Liebesrausch so hirnlos, dass sie Leib und Leben riskieren. Bären zum Beispiel können bei der Partnersuche zum Problembär werden und müssen erschossen werden. Au weia!“
(Seite 117)

Ausstattung:
Das bedruckte Hardcover ist ein richtiger Eyecatcher für Teenie-Mädels - auf hellem, rosa auslaufendem Grund befinden sich zahlreiche Kussmünder in verschiedensten Lippenstiftfarben, die zusammen mit dem Titel lackiert wurden. Die Vor- und Nachsatzblätter sind passend dazu in einem knalligen Pink gehalten. Um den Tagebuch-Charakter der Geschichte zu unterstreichen, sind die Kapitel in Tage mit Datum unterteilt und die einzelnen Abschnitte nach Uhrzeiten gegliedert. Kapitelüberschrift und ein kleiner Einleitungstext sind in einer Schreibschrift gesetzt, witzige Zeichnungen lockern den Lesefluss zusätzlich auf. Insgesamt ist es eine sehr ansprechende Gestaltung, die optimal auf die Zielgruppe zugeschnitten wurde.

Fazit:
Waaah! Ein offenes Ende!!! Lilias erstes Abenteuer beginnt ungeküsst an ihrem 16. Geburtstag und endet nach vielen witzigen Verwicklungen und Wendungen... unnötig offen! Der nächste Band erscheint hoffentlich bald!



Mara Andeck
Wen küss ich und wenn ja, wie viele; Band 1
Boje Verlag
239 Seiten
Hardcover
ISBN-13: 978-3-414-82350-2
Cover © Boje Verlag

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Freitag, 19. April 2013

April-Gesicht

Dieser fröhliche rote Geselle lebt in New York und steht dort wie ein Fels in der Brandung.


Dienstag, 16. April 2013

April-Frühling

Und schon ist er da, der Frühling!


Das Bild gibt's auch hier.

Freitag, 12. April 2013

April-Lied

Da mich dieser Ohrwurm schon seit einiger Zeit begleitet, muss er nun ans Tageslicht!

Mittwoch, 10. April 2013

April-Buch

Wir befinden uns in den 90ern und Charlotte, genannt Puppe, ist 21, wohnt in ihrer ersten eigenen Wohnung und studiert irgendwas mit Design oder Fotografie. So wirklich wichtig ist es noch nicht, was später einmal sein wird, denn Puppe genießt vor allem eins – ihr Leben! Und ihr Leben, das heißt Rock 'n' Roll, Punk, Metal und Grunge, Abhängen mit den wilden Jungs rund um ihren Freund Jan und manchmal auch mit Mädels, Trinken, Party feiern und auf verrauchte Konzerte gehen. Es ist eine Zeit der Veränderungen und des Erwachsenwerdens, Puppe lebt, liebt, riskiert etwas, gewinnt und verliert. Dazu läuft ihr ganz persönlicher Soundtrack mit Bands wie Pantera, Nine Inch Nails, Nirvana, Type 0 Negative und den Ramones.

Meine Meinung:
Ich bin zwar etwas jünger als die Protagonistin des Romans, habe aber die 90er sehr bewusst als Teenager und angehende Erwachsene erlebt und konnte mich deshalb sehr gut in Charlotte und diese Zeit hineinversetzen. River Phoenix und Kurt Cobain waren für mich ebenfalls Stars, deren Tod mich bewegt hat, einige der Lieder aus der Playlist, die zum Teil im Inhaltsverzeichnis sortiert nach Kapiteln genannt werden, hörte ich (damals wie heute) mit großer Begeisterung. Liebeskummer, die erste große Liebe und der plötzliche Verlust von nahe stehenden Menschen prägten nicht nur die Hauptfigur des Romans, sondern auch mich.

Die Geschichte wird in der Gegenwartsform aus der ersten Person von Puppe erzählt. Der Stil ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig: der Satzbau ist knapp und schnörkellos, die Gedanken der Hauptfigur werden dem Leser direkt inmitten des Textes präsentiert, oftmals umgangssprachlich und flapsig formuliert mit Modewörtern, die entweder zeitlich den 90ern oder der Region um Hamburg zuzuordnen sind. Auch werden gern zur Betonung VERSALIEN verwendet, die einen beim Betrachten fast ANSCHREIEN. Nichtsdestotrotz kommt man gerade durch die direkte und offene Erzählweise von Puppe gut in die Handlung und befindet sich schnell inmitten der 90er.

„Das Bad: blau gekachelt mit Fischen und kleinen Wellen auf den Kacheln, nach Fa-Seife duftend, die mit einem Magneten am Seifenhalter hängt, und nach 00-WC-Reiniger, mit Plüsch-Klodeckelbezug und Plüsch-Badematte.“
(Seite 86)

Puppe ist kein typisches Mädchen, sie hat nichts übrig für großartiges Styling oder einen Prinzessinnenlook, Barbies bekamen früher von ihr stets einen resoluten Kurzhaarschnitt verpasst. Mit einer bewundernswerten (Nach-)Lässigkeit stiefelt sie in ihren Lieblings-Bikerboots durchs Leben, raucht, trinkt, feiert Parties, verliebt sich und liebt mit ganzer Seele, um dann doch irgendwann von der harten Realität eingeholt zu werden. Ihr zur Seite stehen vor allem ihr Freund Jan und seine Jungs-Clique, in der jeder irgendwie Musik macht, was zu vielen volltrunkenen und lauten Konzerten führt. Doch es gibt auch nachdenkliche Passagen in dem Buch, die von der Entwicklung und Reifung der Protagonistin zeugen.

„Mir entfährt ein tiefer Seelenseufzer. Wenn ich nur die Möglichkeit hätte, diese Bilder einzufangen, die mein Auge sehen kann. Vielleicht kann ich eines Tages all dies zeigen und somit für den kleinen Teil von Ewigkeit einfangen, der mir zusteht. was die Musik für mich in Töne umzusetzen vermag, das möchte ich irgendwann einmal in Bilder verwandeln. Eines Tages, wenn ich groß bin.“

(Seite 172)

Auch wenn die Geschichte um Charlotte vordergründig fiktiv ist, so stimmen doch einige Details und Rahmenbedingungen mit dem Leben der Autorin Florentine Joop überein, sodass man nicht umhin kommt, zwischen den Zeilen zu lesen. Gerade deshalb wirkt „Harte Jungs“ besonders lebensecht, wenn es ein paar Lücken in der Handlung gibt und die Erinnungen etwas verwaschen erscheinen.

Ausstattung:
Die Klappenbroschur ist schlicht in einer hellen Farbe gehalten und wirkt dadurch modern und frisch. Oben rechts auf dem Cover sieht man nackte Frauenbeine, die in schwarzen Bikerboots stecken, passend zur Hauptfigur Puppe, die zu jeder Gelegenheit ihre heiß geliebten Boots trägt. Der Schriftzug „Harte Jungs“ wurde typographisch auffällig in einer Schrift bestehend aus kleinen roten gebogenen Karos gesetzt und bildet so einen schicken Blickfang.

Fazit:
„Harte Jungs“ ist eine authentische Geschichte über das Erwachsenwerden mit allen Höhen und Tiefen, oftmals witzig, aber auch mit nachdenklichen Untertönen. Für Teenager und Erwachsene der 90er Jahre ist „Harte Jungs” vor allem eine unterhaltsame Zeitreise, bei der sich viel Bekanntes und auch Neues, gerade musikalisch, entdecken lässt.



Dieses Buch habe ich über Blogg dein Buch erhalten.

Florentine Joop
Harte Jungs
Eichborn Verlag
272 Seiten
Taschenbuch (Klappenbroschur)
ISBN-13: 978-3847905301
Cover © Eichborn Verlag

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Dienstag, 9. April 2013

April-Mädchen

Bei einem Osterspaziergang habe ich dieses wilde Mädchen entdeckt - ein kleiner Trost, denn inzwischen sind zwei andere vom Mainzer Stadtbild verschwunden. Eins zerbröselte buchstäblich zu Staub, ein anderes bekam erst einen Freund und wurde dann schnöde übermalt.



Hier eine Übersicht der Mädchen, die ich bislang erspähen konnte:

Freitag, 1. März 2013

März-Gesicht

Ob es nun tatsächlich langsam Frühling wird? Die Flohmarkt-Saison kann ich auf jeden Fall kaum erwarten, auch wenn ich diesen handlichen Burschen damals stehen gelassen habe ;c)



Mittwoch, 27. Februar 2013

Februar-Traum

Manchmal gehen Wünsche schneller in Erfüllung, als man es sich erträumen könnte!


Mittwoch, 20. Februar 2013

Februar-Morgen

Sonne, bist du es wirklich?


Dienstag, 19. Februar 2013

Februar-Motto

Und wenn alle Stricke reißen, stehen auch noch einige Zahlen und Sonderzeichen zur Verfügung.


Montag, 18. Februar 2013

Februar-Freude

Nach dem Valentinstag ist es wieder etwas ruhiger geworden. Auch wenn ich meine einmalig hohe Besucherzahl der Google Bildersuche zu verdanken habe und wahrscheinlich die wenigsten auf meinen Blog geklickt haben, so freut mich mein persönlicher Rekord sehr :c)


Donnerstag, 14. Februar 2013

Februar-Lied 4

Und für alle, die heute nix geschenkt bekommen...

Februar-Last minute

Wem noch ein kleines Kärtchen zum Geschenkeglück fehlt, der kann sich gern Folgendes zu privaten Zwecken ausdrucken.


Februar-Valentin

Jetzt ist er da, der Tag aller Tage, und deshalb gibts ein besonders schönes Flammenherz aus meiner Kritzelschublade.


Mittwoch, 13. Februar 2013

Februar-Gedicht 2

Hmm, ich merk schon, meine Gedichte in diesem Jahr sind nix für frisch Verliebte.


Dienstag, 12. Februar 2013

Februar-Lied 3

Manchmal darf es auch richtig kitschig sein, so wie in diesem Lied.


Montag, 11. Februar 2013

Februar-Pause

Nicht nur müde Drachen brauchen mal eine Pause.


Sonntag, 10. Februar 2013

Februar-Gesicht

Fastnacht feiern ist wie Zeitreisen... plötzlich ist man schon wieder im Alltag und fragt sich, was man die letzten Tage gemacht hat ;c)


Samstag, 9. Februar 2013

Februar-Schönheit

Derzeit sind allerlei Schönheiten draußen im kalten Februar unterwegs.


Freitag, 8. Februar 2013

Februar-Lied 2

Wenn Narrenzeit und Valentinstags-Countdown zusammenkommen, finden olle Kamellen zurück ans Tageslicht!


Donnerstag, 7. Februar 2013

Februar-Gedicht

Wie versprochen, ein neues Gedicht von mir zum Valentinstag...



Mittwoch, 6. Februar 2013

Februar-Aktion

Bei Heartbreaker design by Drachenfels gibt es eine schöne Valentinstags-Aktion, bei der wieder die Dichter unter uns gefragt sind. Vielleicht fallen mir auch noch ein paar Reime ein, die ich dann hier exklusiv veröffentlichen werde ;c)


Dienstag, 5. Februar 2013

Februar-Buch

Passend zum Valentinstags-Countdown gibt es ein schönes, romantisches Mädchenbuch zu entdecken, in dem wie gestern erwähnt mein Kater Spike mal kurz über eine Seite springt ;c) Erhalten habe ich es über die Buchflüsterer, eine neue Aktion von buecher.de.

Zur Handlung:
Seit einigen Wochen hat die 16-jährige Ausnahme-Cellistin Cole immer wieder Aussetzer, bei denen sie sich plötzlich in eine andere Person und Zeit hinein versetzt fühlt. Besonders schlimm ist es auf einer Konzertreise in London, als sie plötzlich in Ohnmacht fällt und ihre eigene Enthauptung in der Vergangenheit wieder durchlebt. Aufgefangen wird sie dabei von Griffon, der seine Ferien bei seinem Vater, einem Wächter im Tower, verbringt, und die beiden spüren gleich eine besondere Verbindung. Doch war es wirklich nur ein Zufall, dass Griffon ausgerechnet dann zur Stelle war, als die Vision Cole überwältigte?

Sprache, Stil, Figuren:
Erzählt wird aus der Ich-Perspektive in der Gegenwartsform. So ist man schnell inmitten der locker-leichten Geschichte von Cole, der Hauptfigur, die ihre Sichtweise in flüssiger, authentisch jugendlicher Form schildert. Sie wird seit geraumer Zeit von Aussetzern geplagt, bei denen sie, ausgelöst durch einen bestimmten Ort, Gegenstand oder Geruch, zunächst zusammenhangslos Visionen früherer Leben hat. Bei ihrem Urlaub in London birgt nahezu jede Ecke eine neue Wahrnehmung und im Tower fällt sie sogar in Ohnmacht und direkt in die Arme von Griffon. Schnell wird klar, dass Griffon nicht einfach nur ein gut aussehender Junge ist, als er kurze Zeit später in Coles Heimatstadt San Francisco auftaucht und Coles Nähe sucht. Denn die beiden verbindet das Wissen um frühere Leben – während Griffon schon erfahrener ist und sich das Wissen vieler Jahrhunderte zu eigen gemacht hat, beginnt Cole sich erst langsam zu erinnern. Doch kann sie Griffon wirklich trauen?





Der Schwerpunkt des ersten Teils der Trilogie liegt klar auf der sich entwickelnden Liebesbeziehung zwischen Cole und Griffon, die sich erst aneinander herantasten und kennen lernen, und der Entdeckung der Wiedergeburt. Während Cole noch recht naiv ist, wirkt Griffon oft geheimnisvoll und verschlossen. So ist es unvermeidlich, dass Missverständnisse zwischen den beiden entstehen, die für dramatische Verwicklungen und einen finalen Showdown sorgen. Denn die beiden sind nicht die einzigen Seelenreisenden auf der Welt und manche führen nichts Gutes im Schilde. Im Verlauf der Geschichte gerät Cole ein ums andere Mal in Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie glauben und auf wen sie sich verlassen kann. Der Autorin gelingt es, den Leser über viele Seiten im Dunkeln zu lassen, und überrascht mit der Auflösung am Schluss. Die Nebenfiguren bleiben eher im Hintergrund, bergen aber einiges an Potenzial für die Folgebände, sei es Coles unglücklich verliebte Schwester Kat, die esoterisch angehauchte Rayne, Griffons alternativ-lockere Mutter Janine, die Cello-Schülerin Veronique oder Coles getrennt im gleichen Haus wohnenden Eltern. Toll sind die Rückblicke, die Cole immer wieder erlebt, sie werden sehr lebendig und detailreich beschrieben, sodass man die früheren Zeiten bestens vor Augen hat.

Ausstattung:
Das gebundene Buch mit mattem Schutzumschlag ist wunderschön und ansprechend gestaltet. Auf dem Cover ist ein ganz in schwarz gehaltenes Mädchen auf einen blau-weiß-lila changierenden, kristallartig wirkenden Hintergrund zu sehen. Das Haar scheint im Wind zu schweben, während viele kleine bunte Schmetterlinge um sie herum flattern. Diese und der Schriftzug "Seele" wurden zusätzlich lackiert und wirken so sehr hochwertig. Unter dem Umschlag befindet sich ein bedruckter Einband, auf dem sich der kristalline Hintergrund und das Wort "Seele" wieder finden. Der Innenteil ist schlicht und ohne Schnörkel gesetzt, nur die Visionen von Cole wurden in einer kursiven, hellgrauen Schrift gesetzt, um sich vom restlichen Text besser zu unterscheiden.

Fazit:
"Für immer die Seele" ist ein viel versprechender, in sich geschlossener, Auftakt um Wiedergeburt, Schicksal und die große Liebe, die Leben überdauert.



Cynthia J. Omololu
Für immer die Seele; Teil 1
Dressler Verlag
381 Seiten
gebunden
ISBN-13: 978-3791515052
Cover © Dressler Verlag

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Montag, 4. Februar 2013

Februar-Liebe

Liebe ist, wenn sich der eigene Kater heimlich in die aktuelle Lektüre schleicht...


Sonntag, 3. Februar 2013

Februar-Zitat

Auch wenn mich das Buch damals nicht vollends begeisterte, so habe ich mir bei der Lektüre vor einigen Jahren folgendes Zitat notiert:
Liebe ist Glück, aber nur dann, wenn man glaubt, dass sie ewig währt. Und selbst wenn sich das jedes Mal als Lüge erweist, verleiht doch allein dieser Glaube der Liebe ihre Kraft und ihre Freuden.
Sergej Lukianenko, Wächter der Nacht

Samstag, 2. Februar 2013

Februar-Herz

Nach einem äußerst schönen und denkwürdigen Samstag freue ich mich auf einen entspannten Sonntag...


Freitag, 1. Februar 2013

Februar-Lied

Eigentlich wollte ich in die Überschrift so ein kitschiges Herzchen setzen, aber Blogger verweigert sich... wie unromantisch! Nun, da sich unaufhaltsam der Valentinstag nähert, erfreuen sich meine Knittelverse aus vergangenen Tagen wieder großer Beliebtheit (Klassiker Nr. 1 und Nr. 2, mein persönlicher Favorit ist aber das hier). Deshalb gibts hier ab sofort einen kleinen Valentinstags-Countdown. Starten will ich mit einem ganz besonderen Liebeslied von Rammstein :c)

Mittwoch, 30. Januar 2013

Januar-Gesicht

Und plötzlich ist schon fast Februar...


Dienstag, 29. Januar 2013

Januar-Buch

Jamie Olivers Kochbücher sind immer etwas fürs Auge und gefallen mir grundsätzlich von der Gestaltung sehr gut. Auch die 15-Minuten-Küche lässt sich wunderbar durchblättern und wartet mit zahlreichen, appetitanregenden Fotos von sehr fleisch- und fischlastigen Gerichten auf, die lässig auf Tellern und Auflaufformen drapiert sind. Allem haftet ein gewisser nostalgischer "shabby" Charme an, nichts sieht blitzeblank oder neu aus, Gebrauchsspuren sollen deutlich vom Spaß am Kochen zeugen.

Als eher ungeübte Köchin – phasenweise mal mehr, mal weniger aktiv – mit einer soliden Grundausstattung und einer übersichtlichen Auswahl an Gewürzen hatte ich mit diesem Kochbuch leider so meine Probleme. Zum einen fiel es mir unheimlich schwer, Gerichte zum Nachkochen auszuwählen, da ich wenig Fleisch und fast gar keinen Fisch esse. Zum anderen konnte ich bei vielen Rezepten schon auf den ersten Blick erkennen, dass ich bei der Beschaffung der Zutaten Probleme haben würde. Auch wenn ich größere Super- und Biomärkte in Laufnähe habe, so konnte ich beim besten Willen Dinge wie "geräucherte Chilischoten" und "Harissa" nicht beschaffen. Sehr kostspieliges Trüffelöl wollte ich mir hingegen nicht zulegen, da ich den Geschmack nicht besonders schätze. Auch saisonale Bedingungen führten schließlich dazu, dass ich die ausprobierten Rezepte minimal abwandeln musste.

Geniales griechisches Hähnchen
Gemüsecouscous & Zaziki
Couscous esse ich sehr gerne, deshalb war dieses Gericht die erste Wahl. Während des Kochens habe ich jedoch festgestellt, dass mir noch einiges an Grundausstattung in meiner Küche fehlt: mehrere Reiben und ein Zitronenschaber (inzwischen nachgekauft), denn diese erleichtern einem verschiedene, parallel ablaufende Arbeitsschritte deutlich. Der Zaziki sollte eigentlich mit frischer Minze zubereitet werden, doch die war nirgends aufzutreiben, deshalb habe ich ihn doch klassisch mit Knoblauch gemacht. Ebenso hätte frischer Dill den Couscous bereichern sollen, dafür habe ich jetzt getrockneten Dill im Glas auf Vorrat, das geht auch. Eine wahre Erleuchtung war für mich das griechische Hähnchen, das mit Piment, Oregano, Bio-Zitronenschale und Olivenöl in der Pfanne gebraten wurde – so einfach und köstlich! Insgesamt ein sehr schmackhaftes Gericht, das ich wieder kochen werde und beim nächsten Mal bestimmt schneller.



Farfalle & Pilze
Spinatsalat mit Apfel & Haselnüssen
Für dieses Gericht musste ich den örtlichen Biomarkt entern, um im Winter frische Thymianzweige, jungen Spinat, braune Champignons und einen ordentlichen Bund glatte Petersilie zu ergattern. Weil ich schon mal da war, habe ich auch noch Vollkorn-Farfalle aus dem Regal und einen guten Blauschimmelkäse an der Theke ausgesucht. Trüffel-Öl war weit und breit nicht zu sehen (und auch nicht so mein Fall), sodass ich mich für ein kleines, kostspieliges Fläschchen "Geröstestes Haselnussöl" entschied, passend zu den gerösteteten Haselnüssen, die später auf dem Salat landen sollten. Die getrockneten Steinpilze und Chilischoten fand ich nur in der Spezialitätenabteilung eines Kaufhauses, den nötigen Rest wie Hüttenkäse hatte ich entweder noch vorrätig oder wurde im Supermarkt um die Ecke fündig. Insgesamt war es jedoch ein recht teurer Spaß...



Dieses "15-Minuten-Rezept" brachte mich definitiv an meine Grenzen, da man einiges gleichzeitig machen muss und wie gehabt sämtliche Komponenten der Mahlzeit innerhalb eines Rezepttextes abgehandelt werden. Nur extrem organisierte Köche, die alles fertig am Platz liegen haben und die Töpfe und Pfannen schon auf Betriebstemperatur gebracht haben, können das vielleicht schaffen. Auch wenn ich zum Beispiel das Wasser für die Nudeln mit dem Wasserkocher schon heiß gemacht hatte, um so Kochzeit zu sparen, so brauchten die Nudeln trotzdem ganze 11 Minuten, bis sie verzehrbereit waren. Das ist alles in allem wirklich sehr knapp berechnet und erzeugt künstlichen Stress. Das Ergebnis war zwar wieder köstlich – vor allem der Salat! – aber danach brauchte ich erst mal eine Pause. Von dem Chaos in der Küche ganz zu schweigen...

Weißer Smoothie
Der weiße Smoothie besteht aus einer gefrorenen, klein geschnittenen Banane, gemahlenen Mandeln, Milch und Honig und ist sehr schnell gemacht. Da die bei uns handelsüblichen gemahlenen Mandeln auch Schale enthalten, war mein Smoothie eher schmutzig-weiß, aber auf jeden Fall sehr lecker und sättigend.


Grüner Smoothie
Der grüne Smoothie war für mich die größte geschmackliche Überraschung – hier kommt wieder eine gefrorene Banane zum Einsatz, dazu Spinat, Apfel- und Limettensaft. Weil ich von meinen Kochexperimenten noch Bio-Zitronen übrig hatte, habe ich einfach diese statt Limetten dafür verwendet. Durch die beiden Säfte wird der Spinat fast vollständig neutralisiert und der Smoothie war sehr erfrischend und anregend.


Nachdem ich das Kochbuch eine Weile getestet hatte, habe ich es an eine geübte und außerordentlich gute Köchin ausgeliehen, um zu erfahren, ob es tatsächlich bequem möglich wäre, die Gerichte in 15 Minuten zuzubereiten. Im Hause D. wurde folgendes für vier Personen gekocht:

Schweinefilet karibisch
Gegrillter Mais & knackiger Tortillasalat
Im Rezept standen 500 g Fleisch für vier Personen. Grundsätzlich gilt die Faustregel 200 g pro Person, sodass die Menge verdoppelt wurde, ebenso war ein kleiner Romanasalat zu wenig. Mit der Aufstockung der Zutaten wurden alle satt (zwei Erwachsene und zwei sehr hungrige Heranwachsende) und nichts blieb übrig außer ein paar wenigen Salatblättern. Grundsätzlich muss man für die Rezepte sehr gut ausgerüstet sein, es wird viel an Zubehör vorausgesetzt, und man merkt, dass das Buch aus England stammt, da einige Zutaten hier in Deutschland nicht so gängig oder einfach nicht erhältlich sind. Alles muss gut vorbereitet sein, bevor es los geht, d.h. das Wasser schon kochen, die Pfanne schon heiß sein und so weiter. Der Aufbau der Rezepte, dass die Arbeitsschritte der verschiedenen Bestandteile in einem Block abgehandelt werden, erzeugen künstlichen Stress und nehmen einem etwas den Spaß am Kochen. Man sollte sich beim Kauf des Buches bewusst sein, dass es sich nicht um einfache Rezepte handelt, die man gemütlich in 15 Minuten zubereiten kann. Wenn man sich aber von der zeitlichen Vorgabe verabschiedet, kann man sich auf ein sehr leckeres Essen freuen - die Soße war perfekt und das Fleisch super.

© BD


Fazit:
Bei speziellen Gelegenheiten werde ich bestimmt noch das ein oder andere Jamie-Rezept nachkochen, es als persönliche Herausforderung nehmen und versuchen, meine im Schnitt 60 Minuten Zubereitung zu unterbieten. Für geübte Köche mit Top-Ausstattung, die spielend mehrere Töpfe und Pfannen gleichzeitig schwingen können, ist die 15-Minuten-Küche sicherlich genau das Richtige. Auch leidenschaftliche Fisch- und Fleischesser kommen hier geschmacklich voll auf ihre Kosten, wenn sie bereit sind, einiges in die Zutaten zu investieren. Diejenigen jedoch, die schnell zuzubereitende, einfache und leckere Gerichte suchen, denen sei vom gleichen Verlag Käts Studentenküche wärmstens ans Herz gelegt!




Vielen lieben Dank an Anette von der Katze mit Buch, die mir dieses Buch zur Rezension überlassen hat!


Jamie Oliver
Jamies 15-Minuten-Küche
Dorling Kindersley Verlag
288 Seiten
gebunden
ISBN-13: 978-3-8310-2263-2
Cover © Dorling Kindersley Verlag

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Januar-Eis

Das Ende der Eiszeit ist gekommen – Regen spült den letzten grauen Schnee weg und sorgt weiterhin für trübe Tage. Ein bisschen schöner wars auf jeden Fall so: