Samstag, 30. April 2011

April-Katzen

Beim Stöbern in alten Daten bin ich auf Typedrawing-Werke gestoßen, die mir immer noch sehr gut gefallen. Die Charaktere von Luna und Kira kommen passend rüber, jetzt fehlt eigentlich nur noch Spike.


Mehr zu Typedrawing

April-Romantik

Inzwischen habe ich mindestens 100 schlechte Bilder von meinen alltäglichen Zugfahrten, die Qualität schwankt je nach Wetter und Sauberkeit der Zugscheibe ;c) Doch manchmal stimmt Motiv, Licht und Bildausschnitt, sodass es doch lohnt, es immer weiter zu versuchen.

April-Zeitreise

Von der lieben Anette wurde ich mit dem Friendship-Book getaggt. Auch auf anderen Blogs habe ich schon darüber gelesen und da ich die Idee sehr schön finde, mache ich gerne mit. Zunächst möchte ich mein allererstes Freundebuch öffnen, dass ich in der vierten Klasse im Jahr 1988 hatte. Aus der heutigen Sicht betrachtet muss ich natürlich über einiges schmunzeln, aber manches hat sich bis heute gehalten - wie zum Beispiel meine Frisur (auch wenn ich in der Zwischenzeit einiges ausprobiert habe), meine Vorliebe für gebackenen Camenbert oder Fantasy-Geschichten (aber auch da waren in den Jahren dazwischen mal andere Genres dran).


Die Erinnerung an mein damaliges Lieblingslied musste ich natürlich dringend auffrischen...

April-Herz

Für alle fleißigen Eier-Maler des Drachenfels Design & Heartbreaker Osterkalenders gab es ein leckeres Flammeninferno-Lebkuchenherz. Da die Post diesmal nicht so vorsichtig mit der Sendung umgegangen ist, stellte sich gar nicht mehr die Frage „Aufheben oder Essen” - das Herz wurde direkt geteilt und genüsslich verspeist.

Donnerstag, 28. April 2011

April-Blumen

Neben meinen Zugfahrt-Shootings werfe ich derzeit auch gern einen Blick in fremde Gärten, was sich - Frühling sei dank - im Moment wirklich lohnt!

Dienstag, 26. April 2011

April-Stein 2

Den fand ich echt beeindruckend und er hat mich auch ein wenig erschreckt...

Montag, 25. April 2011

April-Gedicht 3

Und noch ein Gedicht möchte ich nachreichen, dass ich mir im Rahmen des Osterkalenders von Drachenfels Design & Heartbreaker ausgedacht habe - gesucht war ein Satz, in dem jedes Wort ein Ei enthält. Hier meine kleine Bandwurmsatzreimerei (Zauberei eingeschlossen).


Da mein Froschkönigs-Ei so einsam war, hat es jetzt Gesellschaft von der Prinzessin und dem Drachen, welche ebenfalls mit Nagellacken aus meiner umfangreichen Sammlung bemalt wurden.

April-Gruß

Die letzten Tage waren sehr entspannt, dennoch ich möchte es nicht versäumen, einen kleinen Oster-Gruß in die Runde zu schicken ;c)

April-Buch 3

Vor ein paar Tagen war es noch mein meist gewünschtes Buch - Der Märchenerzähler von Antonia Michaelis. Es zieht im Moment durch alle Blogs, wird hoch gelobt und bei Amazon gepriesen. Spätestens seit Lilienblut lese ich auch gern Jugendthriller und von Antonia Michaelis, die mich schon mit Laura und der Silberwolf überzeugt hat, erst recht. Dank einer lieben Osterspende meines Papas steht das Buch jetzt bei mir im Regal - ja, es steht schon wieder drin, denn heute habe ich es innerhalb weniger Stunden verschlungen.

Zum Inhalt:
Manchmal sind es die kleinen Momente im Leben, die über den Weg entscheiden, den man einschlägt. Was wäre passiert, wenn Anna nicht die abgeliebte Stoffpuppe im Kollegstufenraum gefunden hätte? Hätte sie auch so irgendwann die Augen geöffnet, und Abel gesehen, für alle anderen nur der polnische Kurzwarenhändler, ein Drogendealer in ihrer Klasse, der mit den billigen Klamotten, die Mütze tief ins Gesicht gezogen, stets Kopfhörerstöpsel im Ohr? Doch der kleine Moment verändert alles, Anna entdeckt nicht nur die Puppe, sie beschützt sie auch vor ihren Mitschülern und findet so einen Zugang zu Abel Tannatek, der plötzlich einen Vornamen hat, eine kleine Schwester, der die Puppe gehört, ein Leben außerhalb der Schule und den festgelegten Strukturen. Sie will mehr über den verschlossenen Jungen erfahren, der wie ein Splitter aus ihrem Leben ragt, einem Leben im blauen Licht ihres behüteten Zuhauses, zwischen einer stillen Mutter und einem starken Vater, der Rotkehlchen liebt. Schon bald taucht sie ein in Abels Welt, die so anders ist, als alles, was sie bislang kannte. Am anderen Ende der Stadt, in der Plattenbausiedlung, lernt sie seine Sorgen kennen, die sich vor allem um seine kleine Schwester Micha drehen. Von der Mutter verlassen, von Michas gewalttätigem Vater bedrängt, bemüht sich Abel, seiner Schwester eine unbeschwerte Kindheit zu ermöglichen. Und so erzählt er ihr und Anna das Märchen von der Klippenkönigin, deren Insel untergeht, und die sich auf die Reise macht zum Festland, allen Gefahren zum Trotz. Mehr und mehr wird Anna von diesem Märchen gefangen genommen, doch dann geschieht ein Mord und die Grenzen zwischen Erzähltem und Realität beginnen zu verschwimmen...


Sprache, Stil, Figuren:
Antonia Michaelis Sprache ist wunderbar poetisch, man hat die Personen und Kulissen direkt vor Augen und kann genau nachfühlen, was in den Figuren vorgeht. Besonders das Märchen in der Geschichte ist einfach zauberhaft schön und wäre schon allein für sich ein kleines Kunstwerk.

"Was tun wir, wenn wir uns in diesem unendlichen, eisigen Winter verlaufen?", fragte die kleine Königin zaghaft. "Wenn wir uns verlieren? Wo finden wir uns wieder?"
"Dort, wo der Frühling ist," antwortete das Rosenmädchen. (Seite 289)

Von der ersten Seite an habe ich mit ihnen gefühlt - mit der träumerischen Anna, die nahezu schlafwandlerisch durch die Welt geht, bis sie auf Abel trifft, den Außenseiter, der Gebrandmarkte, den sich keiner genauer anschaut, einen dunklen Fleck in der ansonsten heilen Welt. Und auch mit Gitta, die gegen alles aufbegehrt, mit Bertil, dem begabten Sonderling, Hennes, dem alles leicht fällt und der nichts ernst nimmt, dem väterlichen Lehrer Knaake, den zurückhaltenden Eltern von Anna, Linda und Magnus, die ihre Sorgen verbergen, um ihrer Tochter den nötigen Freiraum zu geben... und mit Micha, einem Kind, das allem Bemühen von Abel zum Trotz viel mehr von ihrer Umwelt begreift, als es gut wäre. Sie alle habe ich auf den 446 Seiten lieb gewonnen, ich habe mit ihnen gehofft, gebangt, gelitten, geliebt, gewonnen, verloren und Verlorenes wiedergefunden. Ich war wütend, traurig, betroffen und glücklich zugleich und ich wünsche mir definitiv mehr solcher Bücher!

Fazit:
Der Märchenerzähler ist ein traurig-schönes-wunderbar-schreckliches-spannend-verstörendes Buch über verschiedene Welten, unerwartete Abgründe, über die Liebe aller Vernunft zum Trotz und die Hoffnung, dass am Ende alles gut wird. Die Geschichte hat mich nachdenklich, traurig und froh zugleich zurückgelassen, da sie mich viele Stunden durch eine Achterbahn der Gefühle geschleudert und dann wieder sicher auf den Boden der Realität abgesetzt hat. Ein absolutes Leseerlebnis!

Ausstattung:
Das gebundene Buch sieht einfach toll aus, auf grünem, dunkel auslaufendem Grund befinden sich kahle Äste mit Hagebutten, zentral ist ein Mädchen mit ausgebreiteten Armen vorm Meer, inmitten von Schneeflocken zu sehen. Nimmt man dem Schutzumschlag ab, findet man ein bedrucktes Hardcover vor, das passend dazu, nur ohne Mädchen, bedruckt wurde. Die Vorsatzblätter sind im Kontrast dunkelrot gehalten. Zu Beginn dachte ich noch, dass ich gern ein Lesebändchen hätte, doch dann war das Buch so schnell ausgelesen, dass ich es überhaupt nicht vermisst habe. In der gesamten Geschichte sind stimmungsvolle und auch befremdende Texte von Leonard Cohen eingeflochten, der sozusagen den Soundtrack bestreitet. Insgesamt ist es eine auffällige und wunderschöne Gestaltung zu einem wundervollen Buch, dass sich einen Platz in den vordersten Reihen meines Bücherregals mehr als verdient hat.




Antonia Michaelis
Der Märchenerzähler
Oetinger Verlag
446 Seiten
gebunden
ISBN-13: 978-3789142895
Cover © Oetinger Verlag

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Donnerstag, 21. April 2011

April-Nostalgie

Erinnerungen an ein Haus, dessen Flur die Erweiterung des plüschigen Wohnzimmers der gutherzigsten Vermieterin weit und breit war. Und auch an meine weltbeste Nachbarin, die mir immer kleine Nachrichten an den Spiegel klebte.

Mittwoch, 20. April 2011

April-Knopf



Diesen Knopf werde ich irgendwann, eines fernen Tages, auf ein selbstgenähtes Täschlein, sofern es mir gelingen möge, anbringen... ich konnte das kleine Holzherz auf jeden Fall nicht im Laden verstauben lassen.

Dienstag, 19. April 2011

April-Start

Meine kurze Woche startet erst heute und dank Instagram sind selbst die schlechtesten Bilder, die ich täglich aus dem Zugfenster mache, ganz ansehnlich :c)

Montag, 18. April 2011

April-Bastelei 2

Am Wochenende habe ich erneut fleißig gebastelt, vor allem für die liebe Dorota, mit der ich wieder ein schönes Tauschgeschäft gemacht habe. Bei der Gelegenheit sind mir halb angefangene Ohrringe in die Hände gefallen, die ich endlich zu Ende gebastelt habe, und dank Flohmarkt-Besuch und dem schönen Wetter draußen wurde ich auch zu neuen Stücken inspiriert.

Im Einzelnen: oben links meine persönliche Überraschung aus der Bastelsession, die neuen tropfenartigen, grünen Glasperlen wirken in Kombination mit den schimmernden roten Perlen wie kleine Blättchen. Oben rechts Knöpfe, die zu schön sind, um in einem Kästchen zu verschwinden, erhalten so mehr Aufmerksamkeit, unten links strahlend hellblaue Perlen, die durch emaillierte Vintage-Perlkappen umso schöner aussehen und unten rechts ein neues Modell mit meinen lila Lieblingsperlen aus dem Baumarkt. Dieses Mal habe ich die bunten Teile auf einem Papier aus der Once Upon a Springtime Collection von graphic 45 fotografiert.

Sonntag, 17. April 2011

April-Gedicht 2

Bei der Reime-Runde von Drachenfels Design & Heartbreaker habe ich Ende März einen Trostpreis-Taschenanhänger gewonnen. Das Gedicht - wahrscheinlich bislang mein längstes - möchte ich euch nicht vorenthalten. Hier also ein weiteres Abenteuer meiner Prinzessin.


Samstag, 16. April 2011

April-Ei

Diese Woche ist es wieder sehr spannend bei Drachenfels Design & Heartbreaker - jeden Tag warten unterschiedliche Aufgaben und Gewinnchancen auf die Fans. Gestern sollte ein froschiges Osterei gestaltet werden. Hier mein Ei, das mit ganz speziellen Farben bemalt wurde...

Mittwoch, 13. April 2011

April-Spielerei 2

Nachdem ich schon überall die kleinen Retro-Bildchen der Instagram-Anhänger gesehen habe, musste ich mir jetzt auch die kostenlose App zugelegen. Mit wenigen Klicks macht man damit aus Schnappschüssen kleine Kunstwerke - besonders faszinierend finde ich, dass die in natura eigentlich weniger gelungenen Fotos plötzlich eine ganz neue Ausstrahlung erhalten. Gut möglich, dass ich mich irgendwann an den Effekten satt sehe, aber im Moment macht es sehr viel Spaß!

Dienstag, 12. April 2011

April-Mädchen

Eins der allerschönsten und ich sehe es fast täglich :c)

Montag, 11. April 2011

April-Buch 2

Was haben zwei Kinder, ein Großvater, ein Kater, eine Kakerlake, zwei Glühwürmchen und der Nordwind gemeinsam? Ein riesengroßes Abenteuer!

Zum Inhalt:
Marco hat keine Lust auf Schule. Am liebsten spielt er Computerspiele und am allerliebsten ist ihm das mit den Piraten, damit verbringt er Stunden und die Hausaufgaben bleiben erst mal liegen. Doch dann kommt eines Abends der Nordwind höchstpersönlich zu Besuch und versucht, ihm ins Gewissen zu reden.

„Die grauen Menschen sahen krank aus. Sie hatten keinen Blick füreinander, sprachen nicht miteinander. Ich folgte ihnen. Sie fuhren zu Hütten an den Straßen, aßen dort Brötchen mit einer übel riechenden Substanz zwischen den Hälften, fuhren nach Hause und setzten sich wieder vor kleine leuchtende Kästen. Und mit der Zeit wurden sie kränker und kränker. Mist, Stinkemist, Ameisendreck! Und irgendwann brachte man sie in andere große Häuser, wo sie wieder an kleine leuchtende Kästen angeschlossen wurden... bis sie ihre Augen für immer schlossen. Ekelpaket, Misthaufen!” (Seite 28)

Der Nordwind hat ein kleines Fluch-Problem und muss jeden seiner Sätze mit ordentlich vielen Schimpfwörtern bestücken. Er schreckt noch nicht einmal davor zurück, handgreiflich zu werden, um Marco die Vernunft beizubringen. Doch dann geschieht das Unglaubliche - durch eine seltsame Kombination von Stromausfall und Zufall landet der Nordwind schließlich in Marcos Piraten-Computerspiel. Zunächst ist Marco das herzlich egal, bis das Fehlen des Nordwindes schlimme Konsequenzen hat. Die Luft wird immer schlechter, die Menschen müssen Atemmasken tragen und auch mit der Energieversorgung gibt es Probleme. Nur einer kann jetzt noch helfen, Igidius Ivanho, ausgerechnet der Großvater von Sofia, der nervigen Mitschülerin, die Marco am allerwenigsten leiden kann...

Sprache, Stil, Figuren:
Rückblickend in der dritten Person werden die Abenteuer der Hauptfiguren erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sei es der etwas verwahrloste Marco mit den Rockereltern, die altkluge Sofia, der fluchende Nordwind, der sprechende Kater Caruso mit der ekligen Rotz-Angewohnheit, die beiden unzertrennlichen Glühwürmchen, die ein schlimmes Geheimnis bewahren, oder die leicht kleptomanisch veranlagte Kakerlake James K., seines Zeichens Geheimdienstagent mit bester technischer Ausstattung. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Sprache ist sehr jugendlich, oftmals sehr derb und direkt, sodass gerade bei den jüngeren Lesern Lacher garantiert sind. Aber auch für erwachsene Leser wird hintergründiger Witz und Tiefgang geboten, der sich manches Mal zwischen den Zeilen versteckt. Ich persönlich hätte gern mehr vom Nordwind gelesen, den ich schon auf den ersten Seiten ins Herz geschlossen hatte, aber da muss ich wohl auf den zweiten Teil der Trilogie warten.


Fazit:
James K. in: Vampire! ist ein Lesespaß für Groß und Klein und der gelungene Auftakt einer irrwitzigen und einfallsreichen Trilogie.

Ausstattung:
Das Hardcover hat einen bedruckten Einband, auf dem großformatig eine Illustration von Jan Radermacher zu sehen, dessen einfarbige Bilder zahlreich im Buch vertreten sind. Zu sehen ist auf dem Cover James K., der Namensgeber der Trilogie, lässig in Action, während er von einem Vampirschatten ganz in der Tradition von Dracula bedroht wird. Auf der Rückseite streunt der Kater Caruso durch die Landschaft und beäugt misstrauisch einen goldenen Kelch. Die Gestaltung sowohl außen als auch innen ist sehr gelungen und passt perfekt zum Inhalt.




Mike Brandt, Jan Radermacher (Illustrationen)
James K. in: Vampire! Band 1
Drachenmond Verlag
206 Seiten
gebunden
ISBN-13: 9783931989361
Cover & Illustration © Drachenmond Verlag

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Sonntag, 10. April 2011

April-Buch

Von der lieben Anette habe ich Vladimir Tod 01. Vladimir Tod hat Blut geleckt vom Loewe-Verlag zur Gast-Rezension bekommen. Da ich sehr gerne mal einen etwas anderen Vampir-Roman fernab der romantisierten, überirdisch schönen und perfekt gebauten Helden lesen wollte, war ich nach Anettes Rezension umso mehr gespannt auf Vladimir und habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen.

Zum Inhalt:
Vladimir Tod ist eigentlich ein normaler Teenager in einer Kleinstadt: in der Schule quält er sich mit langweiligem Unterricht und Tests herum, schwärmt heimlich für ein Mädchen, das anscheinend seinen Freund Henry interessanter findet, und gelegentlich wird er von zwei rüpelhaften Mitschülern belästigt, denen er am liebsten aus dem Weg geht. Alles ganz normal, wenn da nicht seine Vorliebe für Blut, seine Sonnenempfindlichkeit und die extreme Allergie gegen Knoblauch wäre. Oder seine Fähigkeit zu Schweben und die Gedanken seines besten Freundes zu lesen. Denn Vladimir Tod ist ein Halbvampir und lebt unerkannt unter Menschen. Vor drei Jahren kamen seine Eltern bei einem schrecklichen Brand ums Leben und seitdem wohnt Vlad mit der Krankenschwester Nelly, einer engen Freundin seiner Mutter, zusammen, die ihn mit Blut aus der Konserve versorgt. Manchmal denkt Vladimir, er wäre der einzige Vampir auf der weiten Welt, doch dann verschwindet einer seiner Lehrer spurlos und der seltsame Mr. Otis tritt an seine Stelle. Dieser krempelt den Lehrplan total um und setzt Figuren der Mythologie auf die Tagesordnung, aus deren Sicht die Schüler Referate schreiben sollen. Und Vladimir bekommt den Vampir zugeteilt...

Sprache, Stil, Figuren:
Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheitsform erzählt. Die Perspektive wechselt zwischen einem düsteren Vampir, der auf der Suche nach Vladimir über Leichen geht, und Vladimir, der seinen ganz normalen Schulalltag erlebt. Der Text ist flüssig geschrieben, man kommt schnell in die Handlung rein und kann sich aufgrund der jugendlichen Sprache, sehr gut in die Figuren hineinversetzen. Die beschreibenden Passagen sind stimmig und nicht allzu ausufernd, sodass man die Handlungsorte gut vor Augen hat.

Ein am Boden liegender Ast brachte John zum Stolpern und er fiel vornüber. Wie in Zeitlupe näherte sich sein Gesicht dem laubbedeckten Boden. Kalte Luft peitschte über seine Haut. Sein Herzschlag wummerte ihm in den Ohren. Die Schritte des Mannes wurden schneller und im selben Moment, als Johns Wange auf der Erde aufschlug, griff der Fremde ihm ins Haar und zog seinen Kopf mit einem Ruck zurück. John schrie: „Was wollen Sie von mir?” Doch sein Angreifer antwortete nicht. (Seite 7)

Vlad ist ein sympathischer Charakter mit Ecken und Kanten mit einer befremdenden Vorliebe für seltsame Essenskombinationen (natürlich immer Blut mit irgendwas). Er kann albern sein, schlagfertig, schüchtern, mutig, aber auch ernst und traurig. Sehr gerne möchte ich wissen, wie es mit ihm weiter geht, denn im ersten Band wird einiges nur angerissen und Potential für weitere Abenteuer gibt es mehr als genug. Nur die anderen Figuren fand ich etwas stereotyp, zumindest sind mir der beliebte, gutaussehende beste Freund, die Schlägertypen, der undurchsichtige Lehrer und die fürsorgliche Ersatzmama in letzter Zeit schon in anderen Büchern begegnet. Ich hoffe, sie gewinnen in Zukunft an Tiefe und Charakter.


Fazit:
Eine warme Tasse Blut aus der Konserve mit Schokokeksen? Seit Vladimir Tod der leckerste Snack, den ich mir vorstellen kann! Ein fast normaler Teenager, der sich neben dem üblichen Alltag noch mit Vampir-Problemen herumschlagen muss - witzig, unerwartet, spannend und mit viel Potential!

Ausstattung:
Die Gestaltung des Klappenbroschurs ist auffällig - die Farben Schwarz, Weiß und Rot dominieren, alles wirkt roh, plakativ und fast schon ein wenig bedrohlich, wenn da nicht der Vampir-Smiley wäre, der einen witzigen Gegenpol bildet. Die großen, blutroten Elemente wurden zusätzlich lackiert. Jedes Kapitel startet mit einer schwarz bedruckten Seite, auf der einem der Text weiß entgegen leuchtet, und dem jeweiligen Kapitelnamen, der hochkant gestellt wurde. Insgesamt ist es eine sehr auffällige, hochwertige und passende Gestaltung für einen günstigen Preis.




Heather Brewer
Vladimir Tod 01. Vladimir Tod hat Blut geleckt
Loewe-Verlag
208 Seiten
Klappenbroschur
ISBN-13: 9783785570272
Cover © Loewe-Verlag

Reiheninfo:
Teil 1: Vladimir Tod hat Blut geleckt
Teil 2: Vladimir Tod beisst sich durch (ET: Juni 2011)
Teil 3: Vladimir Tod hängt todsicher ab (ET: Oktober 2011)
Teil 4: Vladimir Tod kämpft verbissen
Teil 5: Vladimir Tod ganz schön untot

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April-Spielerei

Nur heute gibt es die iPhone App ToonPaint 2.0 kostenlos mit dem Volbeat-Effekt. Spontan habe ich sie mir heruntergeladen und ein wenig herumprobiert - insgesamt ist es eine nette Spielerei, auch wenn die (kostenlosen) Möglichkeiten eher begrenzt sind, das Programm bei mir nicht gerade stabil lief und die Bilder ärgerlicherweise am Schluss kleiner waren als das Ausgangsmaterial. Aber für einen netten Show-Effekt in Sekundenschnelle ist das Ganze nicht schlecht, nur wenn es druckbar sein soll, benutze ich doch lieber Photoshop und Illustrator.


Und wer Volbeat noch nicht kennt, kann sich hier eins meiner Lieblingslieder anhören.


Volbeat - Still Counting - MyVideo

Samstag, 9. April 2011

April-Bastelei

Ich bin ja schon eine kleine Basteltante, nie im großen Stil, aber immer mal wieder. Besonders gerne bastel ich Schmuck und meistens verschenke ich ihn anschließend, da ich finde, nichts ist schöner, als jemandem mit etwas Selbstgemachten eine Freude zu bereiten. Vor einigen Wochen hatte ich mir neuen Schmuckbedarf geordert, welcher eine ganze Weile gebraucht hat, um endlich bei mir einzutreffen. Deshalb habe ich heute die unzähligen Kisten und Kästchen mit meinen gesammelten Schmuckteilen hervorgekramt und neue Ohrringe zusammengestellt.  

Im Einzelnen: oben links eine dekorative Taschenuhr im Antiklook, die ich natürlich nicht selbst gebastelt habe. Sie sieht einfach nur toll aus, funktioniert bei Bedarf auch und wird irgendwo ein nettes Plätzchen finden. Oben rechts Ohrringe mit schön geschwungenen Flügelanhängern, unten links meine absoluten Lieblingsstücke mit Steampunk-artigen Scheiben, an die ich absinthfarbene Glastropfen gehängt habe und unten rechts grün-changierende, mattierte Glasperlen mit Libellenflügeln, die schon sehr lange auf meinem Wunschzettel standen. Und weil es so gut passt, habe ich die schicken Teile auf einem Papier aus der Steampunk Debutante Collection von graphic 45 fotografiert, das ich im Bastelladen meines Vertrauens entdeckt habe.

Freitag, 8. April 2011

April-Stimmung

Oh, schon wieder Freitag, wie die Zeit rast... Freitag & Frühling ist eine schöne Kombination!

Donnerstag, 7. April 2011

April-Gesicht

Ein Klassiker, der einem an jeder Ecke begegnet. Besonders schön finde ich bei diesem, dass man sich verschiedene Gesichtsausdrücke aussuchen kann, je nach Mundlinie.


Update: Lila hat mich auf die Idee gebracht, das Bild von allen Seiten zu betrachten, dabei kommen ganz unterschiedliche Gesichter zum Vorschein, also ein wahres Allround-Gesicht :c)

Mittwoch, 6. April 2011

April-Gedicht

Lange Zeit dachte ich, ich würde nie einen der begehrten Drachenfels Flammeninferno Taschenanhänger gewinnen, doch in den letzten Wochen war mir das Glück mehr als hold. Einmal war ich unter den schnellsten 10 Kommentatoren, ein anderes Mal habe ich Bilder der Schaufensterauslage eines Juweliers eingesendet und dann bekam ich einen der schönen Anhänger als Trostpreis für ein anderes Gedicht. Deshalb an dieser Stelle mein Handtaschengedicht, das ich vor Freude über meinen Gewinn gedichtet habe, und das sich so nach und nach als Motto entpuppt, denn mindestens drei meiner Taschen sind inzwischen glückliche Träger des ledernen Flammeninfernos :c)

Montag, 4. April 2011

April-Geburtstag

Kenner des Lily Lux Notizbuches wissen - heute ist Lilys Geburtstag :c) Deshalb auch an dieser Stelle meine allerliebsten Glückwünsche, liebe Lily, lass dich noch ordentlich feiern und bleib so wie du bist! Mit dir ist die Welt um einiges schöner und bunter!


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Sonntag, 3. April 2011

April-Kritzelei

Derzeit bin ich ständig am Rumkritzeln. Das zum Beispiel ist Laura. Die hat auch ihren eigenen Blog, auf dem es viele lustige Bildlein zu sehen gibt. Dieses hier hat mich darauf gebracht, dass ich mir ganz dringend eine Strickliesel-Sammlung zulegen muss...

April-Stein

Das schöne Wetter habe ich für einen Spaziergang durch den Park genutzt. Diese beiden Löwen sind bei Wind und Wetter draußen und strecken ihre Krallen zaghaft in die Sonne.

Freitag, 1. April 2011

April-Dankeschön

50 Leser – ich kann es kaum glauben und freue mich sehr :c) Vielen Dank fürs Mitlesen und Mitschauen! In den nächsten Tagen wird es eine kleine Überraschung für euch geben...

April-Morgen

Ach, wie schön, dass Freitag ist!