Montag, 28. Februar 2011

Februar-Lied

Wenn man mich nach meinen Lieblings-Bands fragt, fallen mir die Ärzte meistens nicht sofort ein, obwohl mich einige ihrer Lieder schon seit vielen Jahren begleiten. Je nach Stimmung erklingt oft das passende Lied in meinem Kopf (besonders gern "Ohne Dich" oder "Zu spät"), seit gestern habe ich - warum auch immer - dieses Lied als Ohrwurm ;c)

Freitag, 25. Februar 2011

Februar-Perspektive

Trotz des ekligen Schmuddelwetters da draußen konnte ich einen kleinen Flecken entdecken, der mein Herz höher schlagen ließ - ich fühlte mich fast in das Buch Das Vermächtnis der Feen zurückversetzt. Wer weiß, vielleicht versteckt sich zwischen Moos, Efeu und Eis eine kleine Fee?

Donnerstag, 24. Februar 2011

Februar-Stillleben 2

Bei der Suche nach Vitaminen bin ich auf diese frechen Früchtchen gestoßen ;c)

Mittwoch, 23. Februar 2011

Februar-Stillleben

Winterzeit = Erkältungszeit! Dank reger Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel hat es mich nun zum dritten Mal erwischt :c/

Dienstag, 22. Februar 2011

Februar-Ableger

Ganz frisch und jung wie der Frühling, der hoffentlich bald kommt, habe ich einen Zweit-Blog eröffnet, auf dem ich noch exzessiver meine Gedichte, Geschichten und Gedanken verbreiten werde. Schaut doch mal rein bei Mondsplitter.

Montag, 21. Februar 2011

Februar-Buch 6

Dieses Buch hatte ich bei Lovelybooks für eine Leserunde gewonnen und gelesen. An sich hat mir Schweigt still die Nacht gut gefallen, jedoch gibt es einen großen, stilistischen Kritikpunkt und die Diskussion darüber ist in der Leserunde dermaßen ausgeartet, dass es mir fast den Spaß verdorben hat :c/

Zum Inhalt:
Mackie Doyle ist anders. Er weiß es, seine Familie weiß es, sogar die ganze Stadt weiß es, doch keiner spricht darüber. Denn Mackie Doyle ist eigentlich nicht Mackie Doyle - er ist ein Wechselbalg. Alle sieben Jahre verschwindet in der Kleinstadt Gentry ein Kind und wird durch ein anderes Wesen ersetzt, das diesem nur auf den ersten Blick ähnelt, aber dann ganz schnell seine Andersartigkeit enthüllt. Diese Geschöpfe haben meist eine kurze Lebensdauer, nur Mackie hat auf wundersame Weise schon viele Jahre überlebt. Obwohl jeder weiß, was er ist, hat er es geschafft, den Platz in seiner Familie zu behalten und sogar Freundschaften zu schließen. Seine Andersartigkeit versucht er stets mehr schlecht als recht zu verbergen: Er kann den Anblick von Blut nicht ertragen, reagiert auf die Berührung mit Eisen mit Schwächeanfällen und geheiligten Boden kann er überhaupt nicht betreten. Doch inzwischen spürt er immer stärker, dass das Leben in der Welt der Menschen, dem einzigen Leben, das er kennt und an das er sich erinnert, seinen Tribut fordert, seine Kräfte neigen sich dem Ende zu. Die Ereignisse spitzen sich zu, als ein weiteres Kind in der Stadt stirbt, er mit jedem Tag schwächer wird und schließlich ein Fremder, dem er scheinbar zufällig begegnet, ihm zuraunt "Muss da wirklich erst so ein armes Schwein wie ich kommen, um dir zu sagen, dass du stirbst?" (Seite 73)

Sprache, Stil, Figuren:
Die Geschichte um Mackie Doyle lebt ganz klar von der düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre - in der Ich-Perspektive von Mackie erzählt, taucht man schnell ab in die Kleinstadt Gentry, in der Aberglauben, Ignoranz und Furcht Tür an Tür wohnen. Jeder weiß um den faulen Kern der Stadt, doch keiner wagt es, offen und laut darüber zu sprechen. Verliert eine Familie ein Kind, so bleibt ihr nicht viel übrig, als das ohne großes Wehklagen zu akzeptieren oder wegzuziehen.
Die Wahrheit lautet schlicht und einfach: Man kann eine Stadt verstehen, man kann sie kennen, lieben und hassen zugleich. Man kann ihr etwas vorwerfen, ihr grollen und es ändert nichts. Letzten Endes ist man doch nur ein Teil von ihr. (Seite 47)
Einzig Mackies Klassenkameradin Tate, deren Schwester vor kurzem ausgetauscht wurde, wagt den Angriff nach vorn und beginnt mit ihrer Suche nach der Wahrheit bei der offensichtlichsten Person, die ihr weiterhelfen kann: Mackie. Zwischen den beiden Außenseitern entwickeln sich zarte Gefühle, die manchmal etwas schwer nachzuvollziehen sind. Denn da gibt es noch die perfekte Alice, die Mackie schon seit Jahren bewundert. Aber vielleicht ist es auch gerade diese Perfektion, die er nie erreichen kann, die ihn zu dem oberflächlichen Mädchen hinzieht. Mackies engste Bezugsperson ist seine Schwester Emma, die ihn ohne wenn und aber von klein an liebt und alles für ihn tut. Als sie merkt, wie schlecht es ihrem Bruder geht, nimmt sie die Hilfe gefährlicher Wesen in Anspruch und löst damit eine unaufhaltsame Kette von Ereignissen aus...
In dieser Geschichte ist Emma noch ein kleines Kind. Sie klettert aus dem Bett und tapst in ihrem Schlafanzug durchs Zimmer. Als sie die Hand zwischen die Gitterstäbe steckt, kriecht das Ding in der Wiege näher. Es versucht sie zu beißen, und sie zieht die Hand zurück, aber sie läuft nicht weg. Die ganze Nacht sehen sie einander in der Dunkelheit an. Am nächsten Morgen liegt das Ding immer noch zusammengekrümmt auf der mit Lämmern und Entchen bedruckten Matratze und starrt sie an. Das ist nicht ihr Bruder. Das bin ich. (Seite 19)
Die Haupt- und Nebenfiguren von Schweigt still die Nacht wurden nicht übermäßig gezeichnet und bei so manchem hätte man sich mehr Hintergrundwissen gewünscht, um Grundhaltungen und Vorgehensweisen besser zu verstehen. Doch mit viel Fantasie und mit dem Wissen, das zwischen den Zeilen steht, konnte ich mir alle sehr gut vorstellen und einige von den düster-sympathischen Figuren sind mir sehr ans Herz gewachsen.


Ein ganz großer Kritikpunkt an dem Buch ist jedoch die sprachliche Gestaltung: um eine authentische Jugendkultur erstehen zu lassen, würde übermäßig die derzeitige Jugendsprache verwendet. Ich empfinde das eher als störend, da ich zum einen diese Sprache nicht verwende und zum anderen dadurch die Zeitlosigkeit dieses Buches gefährdet ist. Die Sprache wandelt sich genauso wie die folgenden Generationen und irgendwann ist dieses Buch einfach überholt. Es gibt deutsche Jugendbuchklassiker, die gerade durch eine neutrale, zeitlose Sprachgestaltung erst zum Klassiker werden konnten. Dies dürfte für dieses Buch leider schwierig werden, da zudem auch diskriminierende Schimpfwörter verwendet wurden, die meiner Meinung nach in einem guten Buch nichts zu suchen haben. Das hat meine Lesefreude ein wenig getrübt, mehr kann man auch in der Lovelybooks Leserunde und in einer guten Zusammenfassung zum Thema Homophobie in der Literatur hier bei gottagivethembooks nachlesen.

Fazit:
Eine Gruselgeschichte in bester Stephen King-Manier – aus der Sicht eines Wechselbalgs eröffnen sich die Abgründe einer Kleinstadt, düster, melancholisch und manchmal auch erschreckend. Abgesehen von den oben genannten stilistischen Mängeln ein Buch, das mich sehr gut unterhalten und noch lange beschäftigt hat.

Ausstattung:
Das Cover ist klasse - ein alter Kinderwagen und verschiedene Gegenstände, die darüber hängen, mal Richtung Glücksbringer, mal absolut fahrlässig, das macht neugierig und bringt gut die Stimmung des Buches rüber. Der Hintergrund ist neblig und düster, während der Titel, der zusätzlich lackiert wurde, zu strahlen scheint. Das Titelmotiv wird auf dem Rücken wiederholt, dadurch ist das Buch auch im Regal ein wahrer Blickfang. Der Einband unter dem Schutzumschlag ist schlicht schwarz mit silberner Schrift, ein graues Lesebändchen rundet die sehr gelungene Ausstattung ab.





Brenna Yovanoff
Schweigt still die Nacht
script5-Verlag
368 Seiten
gebunden
ISBN-13: 9783839001271
Cover © script5-Verlag

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Schweigt still die Nacht bei Amazon

Sonntag, 20. Februar 2011

Februar-Gewinnspiel

Kurz vor der Zielgeraden mache ich noch bei dem Gewinnspiel von Solitary mit, bei dem es einen der neuen Warrior Cats Bände zu gewinnen gibt. Vielen Dank an dieser Stelle für diese tolle Aktion – so musste ich am Sonntagabend noch ein bisschen meine Gehirnzellen anstrengen ;c) Hier also das Ergebnis - ein kleines Gedichtlein, in dem die Worte Katze/Kater, Wald und Abenteuer vorkommen:

Auf samtnen Pfoten, still und leise
geht mein Kater heimlich auf die Reise
tief in den Wald wird der Weg ihn führen
ein wildes Abenteuer sein Herz berühren

Grauer Pelz, die Augen oranges Funkeln
nur seine Gefährten sehen ihn im Dunkeln
Fauchen hier, Miauen dort und Knurren da
bald schon droht ihnen draußen große Gefahr

Ein Unheil, groß und voller Macht
schleicht hinter den Katzen durch die Nacht
sie können es nicht sehen, hören oder spüren
doch der junge Kater wird zum Sieg sie führen!

Februar-Buch 5

Dieses wunderschöne Buch habe ich bei Lies & Lausch gewonnen und musste es auch zeitnah lesen, denn Bücher über Elfen und Irland stehen bei mir derzeit hoch im Kurs.

Die Unendliche Geschichte im Feenreich

Zum Inhalt:
Die junge Halbwaise Josie besucht in Chicago ihren Vater Taddy, einen Wissenschaftler, der hier an einem Forschungsprojekt zum Thema DNS arbeitet. Schon seit längerem hat sie seltsame Träume von bedrohlichen Schatten und auch hier in Amerika wird sie das Gefühl nicht los, dass etwas Seltsames um sie herum geschieht. Mehrmals begegnet sie einem besonderen Vogel, wie sie ihn noch nie zuvor gesehen hat. Sie weiß nicht, ob sie ihren Augen trauen kann, als sich dieser eines Morgens in einen kleinen Mann verwandelt. In einem Park bekommt sie sogar eine kunstvolle Fibel, einen kleinen Anstecker, von ihm und weiß das Ganze gar nicht einzuordnen. Da Taddy nicht an Zufälle oder fantastische Begebenheiten glaubt, kann sich Josie ihm nicht richtig anvertrauen. Zum Glück lernt sie schon zu Beginn ihres Aufenthalts die gleichaltrige Amy kennen, mit der sie unheimlich viel gemeinsam hat: beide sind Synästhetikerinnen, die Musik in Farben wahrnehmen, haben jeweils eine Großmutter, die mit dem Schreiben ihr Geld verdient und sie sehen sich außerdem noch sehr ähnlich. Doch während Josies Großmutter Moma Fantasyromane mit Happy End verfasst, hat sich Amys Großmutter Edna dem Schreiben von Horror-Drehbüchern gewidmet. Vor kurzem ist Edna bei einem Unwetter verschwunden und Amy seitdem auf sich allein gestellt. Als Amy schließlich Josie ins Vertrauen fasst, stellen sie weitere Gemeinsamkeiten fest, die so frappierend sind, dass es kein Zufall mehr sein kann. Beide haben eine Drachenfibel erhalten und wie es aussieht, haben sie denselben Urgroßvater und sind demzufolge sogar miteinander verwandt. Der kleine Vogelmann, Druid Dubh wie er sich vorstellt, schickt die beiden auf eine Reise nach Irland, um Narranda, das Feeland, vor dem Untergang zu retten, denn die Macht des Bösen, das Reich Dorchadon unter der Führung des üblen Dykeron, droht es zu verschlingen. Seiner Aussage nach befindet sich Edna in den Klauen des Feindes und so zögern die beiden Mädchen nicht, nach Irland zu fliegen. Zum Glück ist auch Moma gerade dort, um für ihren neuesten Roman Recherchen zu betreiben. Sie wohnt dort bei Professor O'Reardon, der einer alten Barden-Familie entstammt. Doch als sie ankommen, wartet nicht nur Gutes auf Josie und Amy...

Sprache, Stil, Figuren:
Dem ganzen Roman merkt man die Liebe zur Fantasie, den mannigfaltigen Geschöpfen und auch zu Irland an. Die zahlreichen Figuren werden detailverliebt und lebendig beschrieben, seien es die Hauptfiguren oder die zahlreichen Nebenfiguren, die am Wegesrand auftauchen. Keine einzige bleibt blass oder ungenau.
Das vollkommen nackte, kohlrabenschwarze Wesen von der Größe eines Maulwurfs hielt schützend die dünnen Ärmchen vor die Augen. Sein runder kahler Kopf saß auf einem langen dürren Hals. Dünne Beinchen strampelten unter einem ballonförmigen, speckig glänzenden Bauch. Sein langer Schwanz, der in einer zottligen Quaste endete, schlackerte unter seinen verzweifelten Befreiungsversuchen hin und her. Aus seinem breiten Maul ragten zwei Reihen scharfer Zähnchen, die seitlich von Vampirhauern flankiert wurden. (Seite 286/287)




Und auch die Landschaften und Stimmungen ziehen dem Leser bildhaft vor Augen, wenn sie auf poetische Art und Weise verdeutlicht werden. Als Inspiration haben alte irische Feengeschichten, aber auch deutsche Literatur wie "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende gedient, was ganz offen in die Handlung eingeflochten wurde. Gerade "Die unendliche Geschichte" spielt zum einen als absolutes Lieblingsbuch von Josie eine große Rolle und zum anderen ist schnell klar, dass es sich bei "Das Vermächtnis der Feen" um eine Variante davon handelt, die im Feenreich spielt und stärker die derzeitige Gesellschaft kritisiert. Die Handlung wurde in vier Teile untergliedert – Windy City, Eirinn, Dorchadon und Die Welt der Dinge. Jeder Teil wird mit einem passenden und wunderschönen Gedicht berühmter Künstler eingeleitet.

Das Buch strotzt geradezu vor lauter schönen Charakteren und wichtigen Gedanken, aber einer ist mir besonders im Gedächtnis haften geblieben, nicht nur, weil er sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch zieht. Er ist in Reimform, wodurch sich auch die Sprechweise vieler fantastischer Figuren auszeichnet.
Bedenke stets des Wortes Macht,
und nutze es nie unbedacht!
Fazit:
Eine unendliche Geschichte im Feenland, über Freundschaft und Schicksal, Geheimnisse, Schuld und Vergebung. Mir hat das Buch nach einem verzögerten Start richtig gut gefallen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

Ausstattung:
Das Cover des Buches ist sehr auffällig in einem schönen strahlenden Grün, das den Bezug zu Irland und dem klassischen Feen-Thema unterstreicht, mit Schattenornamenten von Ästen, Blättern und einem Vogel – wahrscheinlich Druid Dubh, die zusätzlich lackiert wurden. Auch der Einband unter dem Schutzumschlag ist grün gehalten und ein grünes Lesebändchen rundet die gelungene Ausstattung ab.





Brigitte Endres
Das Vermächtnis der Feen
Planet Girl Verlag
448 Seiten
gebunden
ISBN-13: 9783522501408
Cover © Planet Girl Verlag

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Das Vermächtnis der Feen bei Amazon

Freitag, 18. Februar 2011

Februar-Tipp

Ein Buchtipp aus dem neuen script5-Programm:

Oliver Uschmann - Nicht weit vom Stamm

Verlagsbeschreibung:
Sven hat die schiefe Bahn verlassen und ist am Ziel angekommen: ganz unten. Seine Tage verbringt er im Rausch, seine Nächte wahlweise mit Sex oder Prügeleien. Dabei stünden ihm alle Türen offen, sagt sein Vater – hätte Sven sie nicht vor fünf Jahren zugeschlagen. Als seine Schwester bedroht wird, findet sich Sven in seinem schlimmsten Albtraum wieder: Der einzige Weg, Lina zu retten, ist, so zu werden wie sein Vater. Oliver Uschmanns Roman "Nicht weit vom Stamm" erzählt schonungslos und ehrlich von verlorenen Zielen, falschen Freunden und der Macht der Zuversicht.

Der witzig gemachte Buch-Trailer nimmt den Spruch "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" wörtlich und zeigt die einzig logische Konsequenz, wenn es nach dem Protagonisten Sven geht.



Noch mehr script5-Neuerscheinungen

Donnerstag, 17. Februar 2011

Februar-Gedicht 3

Mit meiner Froschsuchanzeige hatte ich das Glück, beim Valentime-Kalender von Drachenfels Design & Heartbreaker ein wunderschönes, kleines Herzchen zu gewinnen.



Vor lauter Freude musste ich es gleich bedichten :c)

Mittwoch, 16. Februar 2011

Februar-Schmuck 2

Und hier mein – gänzlich Photoshop-ungeschönter – Beitrag, den ich bei Drachenfels Design & Heartbreaker eingereicht habe. Er ist als Fortsetzung dieser Geschichte zu verstehen ;c)

Dienstag, 15. Februar 2011

Februar-Schmuck

Eine der Aufgaben beim Valentime-Kalender von Drachenfels Design & Heartbreaker war es, ein Schmuckstück mit seinem Lieblingstier zu gestalten. Dieses hier habe ich - völlig außer Konkurrenz - für einen Drachenfels-Fan gekritzelt. Mit ein bisschen Photoshop sieht es richtig schick aus :c)

Februar-Blume

Ein Lichtblick bei dem trüben Wetter :c)

Montag, 14. Februar 2011

Februar-Gedicht 2

Happy Valentine's Day!

Februar-Buch 4

Kaum hatte ich den Wunsch ausgesprochen, so flatterte mir auch schon Lumley ins Haus :c) Bereits auf den ersten Blick fällt auf, dass Lumley im Gegensatz zu Dolo, wo Orange- und Rottöne dominieren, mehr ins Blau und Grün tendiert. Dieses Mal ist es ja auch ein Junge, der seinen geliebten unsichtbaren Freund vorstellt. Ich finde es auf jeden Fall sehr gut, dass die beiden Büchlein sich klar farblich trennen und so wie kleine eigenständige Werke daher kommen.

Verlagsbeschreibung:
Lumley ist cool und der beste Freund, den man sich wünschen kann. Er ist zwar ziemlich schüchtern, wenn es um Menschen geht, aber bei Monstern kennt er kein Pardon. Lumley sagt, dass es eine Zeit für ihn und eine Zeit für Freunde gibt. Aber wenn ich ihn brauche, ist er immer da.

Fast jedes Kind hat irgendwann einen unsichtbaren Freund.
Zeugt das von blühender Phantasie oder sind es Schutzengel, die uns ein Leben lang begleiten, aber nur von Kindern gesehen werden können?




Meine Meinung:
Lumley ist ein langer Lulatsch mit grüner Haut und türkisfarbenen Haaren. Er sieht aus wie ein koboldartiger Clown, zieht ständig Grimassen und verrenkt sich lustig die langen Arme und Beine. Für seinen menschlichen Freund ist er immer da, wenn dieser einsam ist oder sich ausgeschlossen fühlt, er beschützt ihn, tröstet ihn, wenn etwas kaputt geht, erzählt ihm viel Unsinn und zusammen haben sie viel Spaß. Doch Lumley ist es besonders wichtig, dass der kleine Junge auch echte Freunde hat und so zieht er sich diskret zurück, wenn welche zum Spielen vorbei kommen.


Ging es im ersten Band der Unsichtbaren Freunde-Reihe noch um das Entdecken fremder Länder und Erleben spannender Abenteuer, so bleibt Lumley in der realen Welt. Er steht treu zu seinem Menschenkind, sorgt aber auch dafür, dass sich dieser nicht in einer Fantasiewelt verliert oder Gegenstände für wichtiger als Personen erachtet. Die Botschaft des kleinen Büchleins ist schlicht zauberhaft:

Lumley sagt, Leute sind wichtiger als Sachen.
Aber ich finde LEUTE und LUMLEY sind wichtiger als Sachen!

Lumley ist wie Dolo ein quadratisches Büchlein im Format von 17,5 x 17,5 cm, das sich bestens zum Verschenken an Kinder oder Liebhaber toller Geschichten mit außergewöhnlichen Zeichnungen eignet. Die gesamte Farbgestaltung ist angenehm warm und leuchtend, die kleinen und großen Charaktere und die Kulissen wurden detailverliebt ausgestaltet, sodass man schnell in die Welt von Lumley und seinem kleinen Freund eintauchen kann. Die Texte wurden in Buntstiftoptik gesetzt und verdeutlichen mit einfachen, einprägsamen Worten ein Gefühl der Freundschaft und des Zusammenhalts, aber auch eine wichtige Portion Realismus. Bitte mehr davon!





Frauke Watson, Michaela Wagner (Illustrationen)
Lumley: Unsichtbare Freunde
Drachenmond Verlag
30 Seiten
gebunden
ISBN-13: 9783931989538
Cover & Bilder © Drachenmond Verlag

Mehr von Michaela Wagner

Lumley: Unsichtbare Freunde bei Amazon

Sonntag, 13. Februar 2011

Februar-Gedicht

Vor ein paar Tagen war es soweit, ich durfte wieder bei Drachenfels Design & Heartbreaker dichten! Mit Erfolg :c) Hier nun die Froschsuchanzeige einer verzweifelten und sehr anspruchsvollen Prinzessin...

Freitag, 11. Februar 2011

Donnerstag, 10. Februar 2011

Februar-Erinnerung

Lange habe ich überlegt, ob ich bei dem Geschichten-Wettbewerb zum Thema "Mein erster Kuss" vom Mira Taschenbuch Verlag mitmachen soll. Große Gewinnchancen rechne ich mir nicht aus, da nach dem Gefällt mir-Prinzip ausgesucht wird und zu wenig Leute mitmachen. Aber irgendwie war mir danach, diese bittersüße Erinnerung einmal aufzuschreiben...

Mit dem Moonwalk eroberte er alle Herzen

Ich war 10 Jahre alt und zum ersten Mal im Urlaub ohne meine Eltern, in den Reiterferien, um genau zu sein, wie es sich für Mädchen in diesem Alter gehörte. Auch ich las jede Wendy, die ich in die Finger bekam, sammelte kleine Pferdefigürchen und Ringe, die ich aus Pferdehaar gedreht hatte. Doch schon damals spürte ich, dass meine Liebe zu den edlen Tieren nur von kurzer Dauer sein würde. Denn mit 10 entdeckte ich eine andere Leidenschaft - Jungs! Er war ebenfalls auf der Reiterfreizeit und sah aus wie ein kleiner gebleichter Michael Jackson, den er liebend gern vor den Mädchen imitierte, deren Herzen ihm sogleich in Scharen zuflogen. Auch ich war sofort entflammt und meine geheime Schwäche für tiefdunkle Augen war geboren. Jedoch wollte sich der kleine Casanova nicht festlegen und so war ich erst die Nummer 2 von dreien, denen er kurzzeitig seine Aufmerksamkeit schenkte. Zwischen unzähligen Reitausflügen und Gruppenspaziergängen fanden wir irgendwann die Zeit, ein wenig allein miteinander zu sein.


Auf einer großen Sommerwiese, mitten im hohen Gras, um uns herum summten die Bienen und Schmetterlinge flatterten - wie später auch er - von Blume zu Blume, da fanden sich unsere Lippen schließlich zum ersten Kuss. Es sollten noch ein paar weitere schöne, gemeinsame Tage folgen, bis ich auch meinen ersten Liebeskummer erlebte, als er mir sein Herz entriss und es einem anderen Mädchen gab.


So, und jetzt noch der passende Soundtrack dazu :c)

Februar-Gesicht

Dank meines persönlichen Besucherrekords gestern zeige ich mal ein fröhliches Gesicht ;c)

Mittwoch, 9. Februar 2011

Februar-Buch 3

Ein Blick ins Verlagsprogramm von Drachenmond und es war um mich geschehen! Ob Bilderbuch, Märchen oder Reisebericht - nahezu ALLES interessiert mich ;c) Den Anfang mache ich mit einem wunderschönen Bilderbuch oder genauer gesagt Bilderbüchlein, das mich auf den ersten Blick an Klassiker von Chris Riddell erinnert hat. Auch auf den zweiten Blick ist es ähnlich farbenfroh und stilsicher gestaltet und bildet zusammen mit einer kleinen Geschichte ein rundes Vorlese- und Leseerlebnis, was auch erwachsene Sammler von schönen Bilderbüchern begeistert.

Verlagsbeschreibung:
Dolo, der stolze Herr der Lüfte, ist nicht nur ein großartiger Beschützer, sondern auch das Wunder von Tausendland, der Heimat der Vorder-mitteltausendländischen Riesenrüsselschnäbler. Mit Dolo ist jeder Tag voller Abenteuer, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.

Unsichtbare Freunde sind vor allem echte Freunde. Man kann ihnen Geheimnisse anvertrauen und sie vestehen uns auch ohne Worte. Gute Freunde sind schwer zu finden - was macht es da schon, wenn sie unsichtbar sind!



Meine Meinung:
Die Geschichte handelt von einem unsichtbaren Freund und Riesenvogel namens Dolo und wird aus der Sicht des Mädchens erzählt, das mit ihm befreundet ist. Das Leben mit Dolo ist bunt und wunderbar, er beschützt seine kleine Freundin auf allen Wegen, spuckt blöden Kindern auf den Kopf, zeigt ihr fremde, faszinierende Länder und zusammen erleben sie viele spannende Abenteuer. Dolo aus der Reihe Unsichtbare Freunde ist ein Plädoyer für die Fantasie und das Gefühl, geliebt und beschützt zu werden, komme, was wolle. Wer hätte nicht gern auch noch heute als Erwachsener einen unsichtbaren Freund, der immer zu einem steht und mit dem man die Welt aus einer ganz neuen Perspektive entdecken kann?


Dolo hat ein quadratisches Format von ca. 17,5 x 17,5 cm und ist somit ein perfektes kleines Geschenkbüchlein, das man immer wieder gern zwischendurch zur Hand nimmt. Auf dem Titel ist Dolo mit seiner menschlichen Freundin zu sehen, die Farben erstrahlen warm und einnehmend und die Schrift wurde in Buntstiftoptik gesetzt. Die Gestaltung im Inneren wird konsequent gemäß des Covers fortgesetzt, sämtlicher Text und sogar das Verlagslogo sehen so aus wie mit Buntstift dahin gekritzelt und wirken so besonders charmant. Die Zeichnungen sind in angenehmen Farben gehalten, sie sind nie grell und bilden stets ein harmonisches Gesamtbild. Es lassen sich viele, liebevolle kleine Details entdecken, die auch noch nach dem zweiten und dritten Anschauen überraschen. Den zweiten Teil Lumley möchte ich auch sehr bald in meinen Händen halten :c)





Frauke Watson, Michaela Wagner (Illustrationen)
Dolo: Unsichtbare Freunde
Drachenmond Verlag
30 Seiten
gebunden
ISBN-13: 9783931989545
Cover & Bilder © Drachenmond Verlag

Mehr von Michaela Wagner

Dolo: Unsichtbare Freunde bei Amazon

Dienstag, 8. Februar 2011

Februar-Impression

Gestern gab es den ersten schönen Sonnenuntergang des Jahres :c)

Montag, 7. Februar 2011

Februar-Kater

Hat mein Kater nicht ein herziges Schnäuzchen?

Sonntag, 6. Februar 2011

Februar-Buch 2

Was Gewinne angeht, kann ich mich wirklich nicht beschweren :c) Dieses hier war sogar ein Wunsch-Buch, dass ich mir aus dem aktuellen Programm von Hoffmann und Campe aussuchen durfte. Da ich ein großer Fan von illustrierten Büchern und kunstvoll gestalteten Bilderbüchern im Speziellen bin, fiel die Wahl schnell auf Die Gans im Gegenteil

Verlagsbeschreibung:
Ein Fuchs mit Frisurproblem. Eine Gans im Gegenteil. Ein Haas in Reimlaune.
Dieser Fuchs lief zu schnell. Darum wuchs sein Fell in die falsche Richtung. Er blickte in den Teich unten auf der Lichtung und wurde bleich. Seinen Haaren war Schlimmes widerfahren...
In genial schrägen Versen und hinreißend illustriert von Teresa Präauer, erzählt Wolf Haas von einem Problem, für dessen Lösung es einer ganz und gar ungewöhnlichen Gans bedarf. Wieder einmal verblüfft Wolf Haas seine Leser mit einer ausgewachsenen Überraschung – einer Gans im Rettungseinsatz, der "Gans im Gegenteil", die überall dort zur Stelle ist, wo andere in Not sind. Diesmal ruft ein verzweifelter Fuchs sie zu Hilfe, weil seine Haare in Unordnung geraten sind... Ein wunderbares Geschenk- und Vorlesebuch für alle Altersklassen, grandios gereimt und kongenial bebildert. Kein Zweifel, der Rettungsruf dieser Erste-Hilfe-Gans hat das Zeug zum Kult:
Ich kann’s! Ich bin die Gans. Ich mach es wieder heil! Ich bin die Gans im Gegenteil!
Meine Meinung:
Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, musste ich es mir direkt selbst vorlesen. Die kurzen, witzigen Reime der Fabel von Fuchs und Gans sind rund und einprägsam, es macht einfach Spaß, dem Verlauf der Geschichte zu folgen, die von farblich harmonisch gestalteten Bildern buchstäblich untermalt wird. Sowohl Text als auch Zeichnungen könnten für sich alleine stehen, da beides stimmig und aussagekräftig ist, jedoch macht gerade die Kombination der Elemente den besonderen Reiz aus. Das überformatige Buch wird von einer Art Pappband, das mit einem ungestrichenen Papier bezogen wurde, zusammen gehalten. Dadurch ist es weniger geeignet für kleine Kinderhände, da es ein wenig empfindlich ist. Es ist eher ein Buch für erwachsene Liebhaber schön gestalteter Geschichten mit Augenzwinkern, etwas ältere Kinder haben aber durchaus ebenfalls Spaß an den lustigen Bildern von Fuchs und Gans und den eingängigen Reimen mit Ohrwurmcharakter.

Im gelungenen Trailer kann man mehr über das Buch erfahren.







Wolf Haas, Teresa Präauer (Illustrationen)
Die Gans im Gegenteil
Hoffmann und Campe
40 Seiten
Pappband
ISBN-13: 9783455402865
Cover & Trailer © Hoffmann und Campe

Die Gans im Gegenteil bei Amazon

Samstag, 5. Februar 2011

Februar-Gestaltung

Für Evi von Zwillingsleiden habe ich einen kleinen Button gestaltet, den sie ab sofort für eine tolle Blogger-Aktion benutzt. Mehr erfahrt ihr beim Klick auf das Bild :c)

Donnerstag, 3. Februar 2011

Februar-Buch

Das Facebook-Glück war mir wieder hold, diesmal beim Drachenmond Verlag :c) Es galt, ein kleines Gedicht zu verfassen, in dem ein Okapi vorkommt, und unter allen Teilnehmern wurde ausgelost. Mein Beitrag war definitiv nicht der beste oder lustigste, aber das Los fiel glücklicherweise auf mich. Gewonnen habe ich den Bildband Glanzlichter von Annika Funke und gestern kam das Buch zusammen mit einer wunderschönen Irland-Karte und dem aktuellen Verlagsprogramm schon bei mir an. Natürlich musste ich sofort in beidem stöbern und auch die Karte ausgiebig bewundern. Irland ist schon lange mein heimliches Sehnsuchtsreiseziel, deshalb hat die Karte direkt einen Ehrenplatz auf meinem Schreibtisch bekommen.

Verlagsbeschreibung:
In Glanzlichter zeigt Annika Funke beeindruckende Portraits von Wildtieren. Vom einheimischen Uhu über Eisbären, Gorillas, Tigern, bis zu Löwen, Zebras und weiteren Vertretern der afrikanischen Tierwelt. Ihre Zeichnungen bestehen nicht nur aus Kohle und Papier, sondern vermitteln die Magie eines intimen Augenblicks, der die Seele berührt. Anrührend und atemberaubend schön.




Meine Meinung:
Das überformatige Hardcover ist quadratisch, in einem glänzenden Tiefschwarz gehalten, worauf schlicht eine Zeichnung der Künstlerin gesetzt wurde, die dadurch direkt zu einem besonderen Blickfang wird. Im Inneren befinden sich nach Widmung und kurzem Zitat die Tiere. Das komplette Format der Zeichnungen inklusive Papierweiß wurde erhalten, indem diese auch im Innenteil auf Schwarz gesetzt wurden. Es wird bewusst mit dem Schwarz-Weiß-Kontrast gespielt, mal stehen die Bilder zentriert und mal aus der Mitte gerückt, immer auf das Motiv abgestimmt. Auch die Blickführung wurde bei der Gestaltung des Innenteils beachtet, die Tiere blicken sich oftmals über den Bund hinweg an und erzählen so eine ganz eigene Geschichte.

Auf der ersten Seite sieht man einen Wolf, der einen direkt mit seinem Blick bannt. Es fällt fast schwer, weiter zu blättern, so intensiv hat man den Eindruck, der Wolf würde einen wirklich anschauen. Nach ihm folgen europäische Tiere wie ein Uhu, ein Reh und ein Otter, Bären geben sich ein Stelldichein, bis sich schließlich die afrikanische Tierwelt auf den Seiten entfaltet - Löwen, Zebras, Giraffen, Elefanten... sie alle sind vertreten. Festgehalten in verschiedensten Ausdrücken, neugierig, zärtlich, intensiv, zeigen sie sich dem Betrachter in ihrer natürlichen Pracht und wirken dabei so lebendig, als könnte man sie anfassen. Die Kohlezeichnungen haben gerade aufgrund ihrer Einfachheit einen besonderen Zauber, so dass sich im Kopf ganz eigene Bilder formen.

Wenn man dieses wunderbare Buch öffnet, begibt man sich auf eine Reise in das Reich der Tiere quer durch Europa bis nach Afrika, wo ganz offensichtlich das Herz der Künstlerin schlägt - ein Bildband zum Träumen, Verweilen und immer wieder darin Versinken! Das Motto des Verlags Mit Herzblut erdachte, mit Liebe gemacht! merkt man jeder einzelnen Seite an.

Mein schönes Gedichtlein, mit dem ich in den Los-Topf kam, möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen ;c)

Bin ich ein braunes Pferd oder gar ein Affe
ein gestreiftes Zebra oder eine Giraffe?
Ich hab weiß-braune Hufe, zwei im Paar
eine lange Zunge, damit erreich ich jedes Haar
mal hab ich ein Horn und mal keins
ich seh seltsam aus, da sind sich alle eins
und eins ist sicher, ich bin ein Tier
und zwar ein Okapi, das sag ich dir!





Annika Funke
Glanzlichter
Drachenmond Verlag
52 Seiten
gebunden
ISBN-13: 9783931989453
Cover © Drachenmond Verlag

Annika Funkes Homepage

Glanzlichter bei Amazon

Februar-Katze

Gestern habe ich ein wenig in meinen alten Zeichnungen gewühlt und habe dabei diese von Luna entdeckt :c)

Mittwoch, 2. Februar 2011

Februar-Mädchen

Sie weiß bestimmt, warum Frauen immer zusammen auf die Toilette gehen ;c)