Samstag, 4. Dezember 2010

Dezember-Gedanken

Die Zeit schleicht ... will ich, dass sie schneller vergeht, oder ist es mir eigentlich recht so? Jedes Mal, wenn ich das Instrument schaue, dass mein Leben in Einheiten unterteilt, ist nur ein weiterer Hauch vergangen. Ein Seufzen, dass auch aus meinem Mund stammen könnte. Warum passen so viele Gedanken, Ängste und Sorgen in so wenig Zeit? Sind sie doch so klein und platzsparend, dass man sie problemlos zwischen halb 8 und Viertel nach 9 packen kann? Kann man sie stapeln, durcheinander werfen, neu anordnen und umschichten? Werden sie weniger, je öfter ich sie drehe und wende? Oder werden sie größer, weil ich sie nicht loslasse und immer wieder auf die Uhr schauen muss?

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